Montag, 16. April 2018

Der Feenhammer! [Kaneval der Rollenspielblogs]



Wir stehen hier, gar sehr betroffen. Der Vorhang zu und alle Fragen offen!“
(Bertold Brecht)

Jetzt ist der April schon fast wieder vorbei und ich hocke hier immer noch rumgrübeld, was ich zum Karnevalsthema „Feen“ für einen Betrag leisten kann. Denn abgesehen davon, dass ich mal ein Märchen gehört habe, in dem ein Junge jede Nacht darauf wartet, dass die Feen auf irgendeiner Waldlichtugn ihren Reigen tanzen, fällt mir da gar nicht so viel mehr ein. (Ich weiß leider nicht mehr, wie dieses spezielle Märchen hieß. Da der Junge aber in einer Nacht entschließt sein altes Leben aufzugeben und den Feen um Mitternacht ins Feenreich zu folgen, könnte das Ganze durchaus aus der Feder von hans Christian Andersen stammen.)
Okay, zugegeben. Da wären immer noch die Dresdenfiles. Von daher weiß ich, dass Feen gerne mal überbordent Krieg spielen, in Mäntel gehüllte Identitäten haben und die „Lady Winter“ je nach Zeitpunkt der Geschichte entweder eine Schlampe oder ein Opfer der Umstände ist.
Wir könnten uns in diesem Artikel jetzt natürlich darüber streiten, ob es nicht nett wäre eine allgemeine Entsprechung zum „‘Za-Lord“ irgendwie zu formulieren. Aber das ist letzten Endes unter meinen eigenen Ansprüchen an die Artikel, die ich normalerweise für den Karneval schreibe.
Ziehen wir die Sache also nochmal anders auf: Wir wissen, dass Feen eine sehr hohe Affinität zu Kindern haben. (Zumindest ist der Wechselbalg-Mythos automatisch immer mit Feen-Entführungen verknüpft.)
Dann gibt es diesen Bezug von Feen zu „Gefallen“. (Wenn wir es mal aufs Äußerste hinunterbrechen: Feen haben eine etwas unkonventionelle Art Verträge einzugehen. Aber ihre komplette Macht scheint im Kern auf Schwüren aufzubauen.) Feen sind fähig Dinge zu tun. Sie bieten im Austausch für diese Dinge seltsame Forderungen an. (Hier könnte man die Forderung des Rumpelstilzchen beispielsweise hineininterpretieren, dass Stroh zu Gold spinnt und dafür ein Erstgeborenes fordert.)
Und wenn ich mich richtig erinnere ist die Magie der Feen in Form von „Glamor“ auch keine Erfindung der WoD, oder? Insofern kann man also durchaus alles in allem Sagen, dass sämtliche Fähigkeiten der Feen auf Vereinbahrungen mit dem Konzepten des Universums basiert, die älter sind als sich jemals die Menschheit als solche zurückerinnern kann. (Ganz zu schweigen davon, dass Feen unglaublich fiese Möppe sind, die keine anderen Mädchen neben sich dulden. Deswegen werden mit Pfeil und Bogen auch Wendy-Vögel aus dem Himmel des Nimmer-Landes geholt.)

Unabhängig davon kann ich mich an den Hoax der Cottingley Fairies erinnern. (Für diejenigen unter uns, die meinen wirren Ausführugnen hier nicht mehr folgen können: Zwei Mädchen fläschten im Jahr 1917 etwa fünf Fotos, die eines der jeweiligen Mädchen umgeben von Papier-Figuren, die an Feen erinnerten, zeigten. Ind den 1920ern gelangten diese dann in die Hände von Theosophen und Spritisten, die die Bilder für echt hielten – einer davon war niemand geringeres als Arthur Conan Doyle – weswegen die ganze Geschichte eines Kinderspieles deutlich größere Kreise zog und nur durch das Geständnis eines der Mädchen aufgeklärt werden konnt. Respektive dieses Geständnis des Mädchens wurde dann als gewalltige Verschwörungstheorie dann anschließend abgetan, in dem die Mädchen dazu gezwungen wurden, die Warheit zu verleugnen. Aber das steht auf einem anderen Blatt.) Diese Geschichte an sich zeigt in erster Linie ersteinmal nur, welche unglaubliche Macht auf die kindliche Fantasie die Fotografie haben kann. (Und das vor allem kleine Mädchen sehr gerne in diese Richtung zu spielen scheinen.) Unabhägig davon, dass man diese unglaubliche, kreative Leistung einfach nur mit respekt würdigen muss, hat es die Geschichte der Cottingley Fairies zumindest bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts geschafft. (Okay, über die Geschichte mit Arthur Conan Doyle auch darüber hinaus, ich habe zum ersten Mal in einer Folge des Hoaxilla-Podcasts davon gehört.) Der Grund warum dei 90er Jahre mit dieser kleinen Anekdote so eine wichtige Rolle spielen ist allerdings der Umstand, dass Terry Jones, Mitglied der britischen Vorzeigetruppe Monty Python sich von diesem Ereignis inspirieren lies um 1994 das Buch “Lady Cottington. Mein geheimes Elfen-Album” herauszubringen. Aufmacher dieses parodistischen Werkes ist die Geschichte, dass es sich um ein Faksimile eines Albums handelt, mit dem die zurückgezogen lebende “Lady Cottington” in ihrer Jugend Feen-Wesen, von denen sie ständig umschwirrt worden sei, eingefangen habe. (Ähnlich dem Umstand, mit dem man gelegentlich eine Fliege erschlägt – Buch auf, Fliege kommt in die Nähe der Schnappzone der Seiten und die Buchfalle schnappt zu und zerdrückt das Opfer kindlicher Grausamkeit zwischen seinen Seiten.

Und genau an dieser Stelle komme ich jetzt ins Grübeln: Könnte man nicht aus dem ganzen übrigen Kram zusammengefasst nicht doch noch etwas machen? Nur halt eben diesen leicht parodistischen Ansatz als Aufhänger nutzen? Ich meine: Elfen sind jetzt nicht unbedingt mit Blutmagie in Vebridung gebracht. (Zumindest soweit ich das weiß.) Allerdings wird der blutschwur durchaus als eine Praxis betrachtet, die besonders bindend ist. (Von daher wäre ein solches Buch unglaublich voll mit Blutschwüren, da die einzelnen Seiten sich mit dem Blut solcher Pixies geradezu vollgesogen haben. Und da ich ein großer Fan der Floskel “mehr als die Summe seiner Teile” bin, würde ich diesem Buch aus diesem Grund einen bestimmten Machtfaktor zusprechen: Den einer hohen See, einer Sidhe, oder wie man es auch immer beschreibt.
Im Kern wäre dieser “Feenhammer” also ein magisches Artefakt, dass die besonderen Eigenschaften aller derjenigen Opfer in sich aufgenommen hat, die aufgrund eines kindischen Unverständnis für die entsprechenden Taten in diesem Buch gelandet sind. Eine physische Manifestation dessen, was Feenmagie sein kann. Mit eigenem Willen und darum bemüht, Schwurmagie zu wirken. (Nicht zu vergessen, dass dieses Buch je nach Laune auch mal eben eine Rolle an einem der beiden Feen-Höfe einnehmen könnte.)

Hmm… Irgendwie muss ich die ganze Zeit daran Denken, dass man des öfteren für bestimmte Schwüre die Hand auf die Bibel legt. Von daher könnte man das auch hier noch in den Faktor mit einbauen.

Demnach währe des Feenhammer eine dritte Instanz, ein Notar wenn wir es mal so nennen wollen, die eingesetzt wird, um auf Schwüren aufbauende Übereinkünfte zu bestätigen. Zwei Parteien verpflichten sich mit der Hand auf dem Buch, dass von dem Blut getöteter Elfen getränkt ist, um eine bindende Übereinkunft zu treffen. Der spannende Punkt bei der Sache ist dann das, was eintritt, wenn es zu einem Vertragsbruch kommt. (Und das Buch wird dafür sorgen, dass eine wortbrüchige Partei ihres Lebens nicht mehr froh wird.) Das die Pixies an das Buch gebunden sind, werden sie selbst wohl kaum aus dem Buch wieder aufsteigen. Allerdings – wenn wir mal das Thema hier ein wenig überstrapazieren – währen Rachesuchende Feengeister durchaus eine denkbare Variante. Diese Erscheinungen würden dann dafür sorgen, dass die wortbrüchige Partei unglaublichen Schaden erleidet. Es beginnt mit kleinen, äußerst filigranen Dingen udn wird dann zu einem immer größeren Chaos, dass der entsprechenden Person immer weiter auf allen Ebenen Gefahren zuführt. Wenn zuerst kleinere, materielle Schäden nicht mehr weiterhelfen, geht es zu sozialen und schließlich entsprechenden körperlichen Übergriffen über, bis irgendwann tatsächlich die Feen in erfahrbahrer Gestalt auftauchen, um wütende Rache an dem unglücksehligem Individuum zu nehmen. (Hier könnte man dann auch tatsächlich auf die eine oder andere Weise das Trope der hohen affinität zu Kindern wieder einbauen: Entweder kann das Opfer eines Kindes – welches man den Feen als Ausgleich überlässt – dazu führen, dass diese davon ablassen. Oder ein Kind ist der Wächter des Feenhammers. Das müsste ich mir selbst noch einmal genau überlegen.)

Abenteueraufhänger wären dann vermutlich entsprechende Untersuchungen von Fällen, in denen jemand gerade Wortbrüchig geworden ist und die Feen so langsam Anfangen, ihn heimzusuchen. Oder aber die Charaktere selbst sind aus welchem Grund auch immer Wortbrüchig geworden und müssen jetzt fieberhaft eine Möglichkeit finden, um die Feen zu besänftigen. (Ganz banal könnte auch die Mutter eines geopferten Wächter-Kindes die Gruppe um Hilfe bitten, damit diese den verschwundenen Nachwuchs wieder sicher nach Hause bringt.)



Das sind wieder einmal nur diese für mich typisch losen Assoziationen zu einem Thema, ich weiß. Aber da ich im Moment nur eine sehr beschränkte Perspektive auf dieses spezielle Thema habe, glaube ich, habe ich zumindest noch einmal aufgezeigt, wie ich persönlich das Meiste aus einer solchen Situation herausholen könnte. (Und ja: Mein Hang zu eher Horror-Verwandten Themen hat hier sehr stark mit hineingespielt.) Für den Augenblick ist das halt “nur” das reine Ausschlachten einer etwas komplizierten Thematik, die ich aber hoffentlich in absehbarer Zukunft noch einmal weiter ausbauen kann. Insofern: Willkommen im Kaninchenbau. Ihr seid alle Alice, die gerade einem Malkavianer ins Wunderland gefolgt ist. ;)

Montag, 9. April 2018

Rezension: Mohiro Kitoh: Shiina, ein Mädchen mit Leitstern (Naru Taru Band 01)

Cover: Mohiro Kito
Naru Taru 01
Verlag: Egmont Manga & Anime
adult
Ich bin gerade wieder ein wenig in den Geschmack gekommen, ein paar der Manga-Serien erneut aufzugreifen, deren Namen immer wieder mal aufgetaucht sind, als ich 2002 mich überdrüssig nach etwas anderem als dem typischen US-Comic umgesehen habe. „Naru Taru“, eine der Manga-Serie, die damals noch aktiv produziert wurden, habe ich jetzt nach langer Zeit (und viel Zögern) doch noch aangefangen und zumindest einmal angelesen. (Und ehrlich gesagt: Ich bin gerade ein wenig überrascht, dass gerade der erste Band schon einige Andeutungen Macht, die eher düsterer Natur sind.)

Die Geschichte von Naru Taru dreht sich im Kern um Shiina, einem Mädchen, dass während eines einwöchigen Ferienbesuchs bei ihren Großeltern auf einer Insel einem kleinen Wesen begegnet, das äußerlich wie ein Stern aussieht und sie zuerst vor dem Ertrinken rettet und sie ab da ständig begleitet. (Immer getarnt als Rucksack.) Spontan von der Form dieses Wesens inspiriert gibt sie ihm den Namen „Hoshimaru“. Innerhalb der Geschichte dieses ersten Bandes wird Shiina als offene, lebensfrohe Person charakterisiert, die sich spontan und ohne Nachzudenken ins Abenteuer stürzt und deswegen auch unbedacht ein paar Dinge riskiert, die sie eventuell ein klein wenig überfordern. (Wodurch sie als Gegenpart zu ihrem Vater charakterisiert wird – der sie für diese Unbedachtheit auch offen rüffelt – welcher sein Geld als Pilot in einer eigenen, kleinen Flugzeugfirma verdiehnt. So ganz klar kommt dabei allerdings noch nicht durch, ob es sich dabei um Personen-Transporte oder Frachttransporte oder gar beides Handelt. Sei es drum, das spielt wohl erstmal die Nebenrolle.)
Nachdem ein erstes Abenteuer mit Hoshimaru (der anscheinend Eigenarten eines Hoverboards gelegentlich annimmt und fliegen kann) überstanden wurde, in dem außerdem noch ein übergroßes Monster, das wie ein Schwert geformt ist (oder wie ein Tintenfisch), drin vorkommt, wechselt das Szenario ein wenig auf den „normalen“ Alltag von Shiina.
Sie begegnet nämlich mit Akira Sakura einem weiteren Mädchen, dass erstmal als das totale Gegenteil dargestellt wird. In sich gekehrt, verschlossen und geradezu panisch Menschenscheu, aber aus irgendeinem Grund hat auch Akira eines dieser Sternförmigen Wesen an ihrer Seite, welches sie Ainsoph getauft hat. Das weitere Geschehen ist dann letzten Endes ein erneutes gewalltätiges Aufeinandertreffen mit einem der Tintenfisch/Schwert-Wesen.

Das alles ist erstmal nicht sonderlich bemerkenswert. Von der Gestalltung her hat man sogar fast den Eindruck Naru Taru könnte eines dieser üblichen Kinder-Buch-Mangas sein, die aus dem Pokemon-Gedankengut entsprungen sind. (Angesichts der Tatsache, dass die Serie 1998 im japanischen Manga-Magazin Afternoon wohl zum ersten mal veröffentlicht wurde, käme das Zeitlich sogar ganz gut hin.) Dazu passen allerdings zwei Dinge nicht: Diverse Szenen in der Geschichte sind bewusst brutal gehalten. (Und ich meine jetzt nicht brutal im Sinne von Pokemon. Eher das brutal, dass mit einer planmäßigen Willkür gezeigt wird, wie eines der Tintenfisch-Wesen eine Einpropeller-Flugzeug in der Luft in zwei Hälften zerreist. Mit dem Piloten in der einen Hälfte noch sitzend.) Die bildliche Exposition wird danach zwar nicht weiter geführt, aber was folgen muss (und die Tatsache das ein paar Seiten weiter erwähnt wird, dass das Flugzeug abgestürzt ist) lässt nur wenig interpretationsspielraum, was hier geschehen ist.
Der zweite Punkt ist eine Szene, in der Akira zu einem Rasiermesser greift und sich die Klinge ans Handgelenkt hält. (Ich weiß nicht wann ich das erste mal in meinem Medienkonsum über das Phänomen des „cuttings“ oder dem allgemeinerem Begriff des Selbstverletzenden Verhaltens gestolpert bin, aber das war irgendwo in den mittleren Zweitausendern.) Für die 90er ist das also schon richtig harter Tobak, wenn in einer Geschichte mit phantastischen Elementen derartige Themen angedeutet werden.Von daher spricht einiges dafür, dass diese Serie auf lange Sicht eventuell das eine oder andere psychologische Element portraitiert, das man nicht unbedingt in einem Jung-Adult-Buch in dieser Zeit erwartet hätte. (Und ich fühle mich gerade schon wieder wie der hinterletzte Nerd.)

Ganz abstrakt davon habe ich dann aber einen entsprechenden Kritikpunkt, der – zumindest mir – in dieser Form gerade sauer aufstößt. Und dabei geht es darum, dass in einer recht frühen Szene bereits absolut unnötig Exposition betrieben wird, um ein paar Begriffe zu etablieren.
(Ich meine damit die bereits erwähnte Szene mit dem ersten Auftauchen des fliegenden Schwert-Wesens.) In dieser Szene befinden sich zwei Personen in dem Flugzeug, dass Shiina nach Hause bringen soll. Während sich Hoshimaru und Shiina im Himmel einen Kampf mit diesem Tintenfisch leisten unterhält sich dieses seltsame Pärchen miteinander. Was man erfährt ist, dass die beiden mehr Zusammenhänge über das Geschehen wissen und somit für den Leser die Begriffe wie „Knochendrachen“ und „Prinzessin des Drachenpalastes“ etabliert werden, so das die entsprechende Szene nur dazu diehnt, dem Leser Wissenshappen in Form von Worten vorzuwerfen, die er erst zu einem späteren Zeitpunkt dann irgendwie für sich klären muss. (Und das schlimmste Klischee dabei ist: Diese beiden wissenden Erzähler sind nach dem Zwischenfall aus der fliegenden Maschine verschwunden. Alles schreit also „Mysteriös!!!!einself!!!“) Man bemerkt also, dass hier durchaus – wohl aufgrund des ernsteren Themas auf lange Sicht hinten draus – auf ein paar etwas naivere Erzählformen zurückgegriffen wurde. Leider konnte ich gerade nicht herausfinden, ob dieser Manga mit einer Alterempfehlung publiziert wurde, oder wie diese ausgesehen haben mag. (Was andere Verlage durchaus stellenweise hier und da tun.) Allerdings fällt auf, dass Egmont-Ehapa hier ihr „EMA:adult“-Label draufgedruckt haben, was zumindest dafür spricht, dass die anfängliche Unbesorgtheit, mit der diese Serie zumindest beginnt dann doch deutlich mehr düstere Töne trifft als nur die, welche ich bis jetzt herausgefiltert habe.

Fazit

Ich will mir bei diesem Band jetzt mal eine Frage stellen, die ich bislang bei Fazits deiser Art immer ausgelassen habe. (Und zwar deswegen, weil ich weiß, wie schwierig im Moment an einzelne Bände dieser älteren Manga-Serie heranzukommen ist.): Würde ich einem absoluten Anfänger der Materie empfehlen mit Naru Taru einzusteigen? Vermutlich eher nicht.

Allerdings jetzt gerade nicht, weil ich die Geschichte als uninteressant einstufen würde. Hier ist einiges, was gerade „ältere“ Geister ansprechen könnte – von bestimmten, bereits oben erwähnten Mängeln mal abgesehen. Nein, was mich hieran stört ist ganz klar die problematischen Bezugsmöglichkeiten der 12 Bände. (Vor allen Dingen wenn ich lese, dass Egmont Maga und Anime zwar alle Bände herausgebracht haben, aber die Serie wohl insgesamt keinen Gewinn brachte. Das ganze liest sich fast wie das Gejammere über „gute Verkaufszahlen“ der deutschen Rollenspielindustrie.) Es gibt sicherlich einige Titel, die deutlich jünger und aktueller Sind, und ähnliche Interessen abdecken können, welche derzeit leichter erhältlich sind. Wenn man aber all das schon abgegrast hat und durchaus mal ein wenig anderes Material lesen möchte (und das leid der Sammler kennt und daher durststrecken zwischen einigen Bänden überdauern kann) sollte man durchaus unbedargt zugreifen können. Aber mehr dazu, wenn ich selbst ein paar Bände mehr durchhabe.

Montag, 2. April 2018

Rezension: Matra Milan: Talisman Himari Band 05

Cover: Matra Milan
Talisman Himari 05
Verlag: Planet Manga
Ich bin mir gerade in diesem Moment nicht mehr ganz so sicher, was ich zum vierten Band zu sagen hatte. Ich befürchte allerdings ind eisem Moment, dass es nicht wirklich all zu Freundlich war.

Fassen wir also einmal kurz zusammen, was die Geschichte dieses fünften Bandes ausmacht:
Himari ist am Anfang der hier abgebildeten Geschichten immer noch eine in einen Teenager zusammengeschrumpfte „Lolita“, die mit ihren gesenkten Fähigkeiten zu kämpfen hat.
Zeitgleich kommt es aber zu einem Übergriff zwischen bereits bekannten, weiblichen Ayakashis auf Yuuto, von denen eine, Ageha anscheinend gerade „nur das eine Will“. Und das ist das Blut Yuutos, das auf sie besondere … effekte zu haben scheint. Nachdem Himari allerdings erfahren hat, dass Kuesu hinter dem ganzen steckt wird sie irgendwie dann doch wieder dazu ermutigt erneut ihre Pflichten als Schutz-Geist aufzunehmen.
Was danach folgt ist dann einfach nur das übliche „Harem-Geplänkel“ zwischen den Ayakashis und Rinku um Yuutos Gunst in verschiedenen Situation, wie einem von der Schule ausgerichtetem Voksfest, wobei alle beteiligten natürlich zu dem entsprechendem Chaos tendieren, was wir bereits aus den Vorranggegangenen Bänden kennen. Eventuell ist der plakativ gehaltene Echi-Faktor ein wenig höher, als in den Geschichten davor, aber das ist so gesehen nur ein öangsam aber sicher ständiges Ansteigen des Ausschnitt-Faktors, den die meisten Figuren jeweils vorweisen könnten. (Oder wo entsprechend überstrapasziert thematisiert wird, dass sie diesen Brustfaktor eben nicht haben.)
Allerdings beendet sich die gesamte Geschichte darauf mit einem Knall, der dann nicht in diesem ständigen, überdramatisierten Anmach-Szenen-Dschungel so ganz zu passen scheint: Es werden zwei neue Figuren eingeführt, von denen man nicht so ganz genau weiß, wie diese sich langfristig entwickeln würden. (Oder wie man sie überhaupt in diesen Monster-Kosmos einordnen soll.) Zuerst wendet sich eine Art Regierungsbeamter an Yuuto und offenbahrt diesem, dass die Oni-Töter-Familien der mundanen Welt bekannt sind und die alktiven Mitglieder dieser Kulte unter beobachtung stehen, um den Schaden, den sie potentiell anrichten können, einzudämmen.
Von diesem erfährt Yuuto auch, dass derzeit zwei Wesenheiten aufgetaucht sind, die vom westen her nach Japan zu kommen scheinen und sich kannibalisch von den ganzen Ayakashis nähren, indem sie sie aufessen. Diese zwei tauchen ebenfalls an dem entsprechendem Ort auf, stürzen sich auf Himari und knabbern diese an, nur um festzustellen, dass die Katze nicht ganz so gut schmecken würde, wie sie eigentlich sollte. Anschließend ziehen sich beide zurück und alle müssen sich der Tatsache stellen, das hier ein neuer Gegner aufgetaucht ist, den man nicht so schnell erledigen kann. (Deswegen müssen wohl selbst unter den gegenerischen Harem-Mitgliedern die Rivalitäten rund um Yuuto vorerst beiseite gelegt werden, damit man sich dieser Bedrohung stellen kann.

Dummerweise ist das aber nur die erste Hälfte des ersten Bandes. Die zweite Hälfte ist ein Rückgriff auf eine Geschichte Namens „Manöver Start!“. „Manöver Start!“ wahr anscheinend die grafische Umsetzung eines Videospiels aus dem Jahre 2005 in Comicform, bei dem Matra Milan das erste Mal als Mangaka in erscheinung getreten ist. Das besondere bei der ganzen Angelegenheit ist, dass die meisten Charakterdesighns aus „Manöver Start!“ später anscheinend in Talisman Himmari aufgegangen sind, so das der Mädchen-Korps, der hier präsentiert wird, doch sehr stark an die ganzen Mädchen erinnert, die Rund um Yuuto aufgetaucht sind. Die Geschichte da ist (im vergleich zu dem, was Talisman Himari „normalerweise“ darstellt) noch um einiges bekloppter: Die weiblichen Figuren werden an einer Art Militär-Akademie zu Soldaten ausgebildet (sind dabei natürlich allesamt Blutjung) und verbringen während ihrer Freizeit eine gewisse Arbeitszeit in einem Maidcafe, in dem sie entsprechend übersexualisierte Uniformen tragen, um die Gäste zu bediehnen (die allesamt aus dem Soldaten-Umfeld stammen.) Fragt mich nicht, was das soll. Abgesehen von einem gewissen Rückblick, dass Matra Milan nicht einfach so aus dem Nichts aufgetaucht ist, verstehe ich den Sinn hinter diesem Rückblick auf das Schaffenswerk dieses Mangakas auch nicht.
Grundsätzlich hat zwar alles die ständig gleichbleibende Qualität, die wir bereits von Talisman Himari gewohnt sind, aber dadurch, dass jetzt schon wieder ein Schüppchen oben drauf gehauen wird und noch mehr bedrohungen Angedeutet werden, die nochmehr Gefühlschaos zwischen den einzelnen Figuren darstellen ist jetzt langsam auch bei mri irgendwo eine Schwelle erreicht, an der ich mich Frage, warum ich mir den Kram antue. (Prinzipiel mag ich ja die Thematik des Harem-Genres, solange sie diesen Abgedrehten Faktor mit sich bringt, allerdings liest isch das Ganze so, als würde man – ähnlich wie in der zweiten Season von Rosario + Vampire – hier ein ernsteres Element auf Teufel komm raus mit hinein bringenwollen, um so etwas wie „seriösität“ in ihrer verunglücktesten Form in die Geschichte hineinzubringen.

Fazit

Ich mag den Stil dieses Bandes ein wenig. Es ist dieses Hoffnungslos überzogene Darstlelung von Hormonen mit Hyperaktivität, die den üblichen Humor dieser Art von Geschichten ausmachen. Nur scheinbar wissen ein paar Magakas bei den von ihnen erzählten Geschichten besser, wie sie die Kurve in eine Richtung lenken können, als andere. DAs kommt daher, weil das „ernste Elment“ in diesem Band hier so hoffnungslos Unpassen dmit der Tür ins Haus fällt. (Ich will jetzt nicht behaupten, dass eine andere, hier auf dem Blog besprochene Serie das Ganze eventuell „besser“ gegen Ende gelöst hätte, nur war in dem anderen Beispiel immer ein Schrittweiser Aufstieg der jeweiligen Hinweise auf den entsprechenden Gegner eingeführt worden. Das ist hier nicht der Fall, sondern die (anscheinende) ultimative Bedrohung knallt durchs Fenster und verbeißt sich direkt im nächsten Moment in den Fettpolstern der sekundären Geschlechtmerkmale Himaris. Und das ist selbst auf eine im Kontext von BDSM gedeutete Lesben-Szene irgendwo nur noch schräg. Und da das ganze noch von einem weiteren, nicht zur Kernstory gehörendem Rückgriff abgeschlossen wird, scheint das Wort „schräg“ einfach nur auf den ganzen Band als Endnote zuzutreffen.

Schräg: Lesen auf eigene Gefahr.

Montag, 26. März 2018

Dann "spiel doch!", Alda!


Ich weiß nicht, wie es euch ergeht. Aber bei mir kommt es manchmal zu solch komischen Situationen, wo ich aufgrund verschiedener unglücklicher Momente einfach einen mehr oder minder spontanen Entschluss fasse. (Ob der dann so gut ist kann ich jetzt im Augenblick dabei selber nicht so richtig sagen.) Jedenfalls war das diesen Sonntag, am 25.03. mal wieder der Fall, als aufgrund verschiedener, unglücklicher Umstände mal wieder halbwegs klar war, dass sämtliche Rollenspielrunden diesen Monat nicht stattfinden konnten. Mein Ziel in diesem Fall war der Landschaftspark Nord hier in Duisburg.(Was jetzt nicht heißt, dass ich in Duisburg wohne, allerdings muss ich einfach nur aus der Straßenbahn „fallen“, um zu der entsprechenden Örtlichkeit zu gelangen. Der Landschaftpark Nord an sich ist jetzt entweder eine sehr Langweilige Örtlichkeit, oder aber eine sehr spannende. Es handelt sich hierbei um das Gelände einer ehemaligen Eisenhütte, die im Laufe der zunehmenden Belanglosigkeit, was Stahl und Kohle hier im Ruhrgebiet betrifft, aufgegeben wurde. Jetzt hätte man natürlich sagen können, dass hier einfach alles abgerissen würde. Das Problem dabie war nur, dass zum einen „damals“ das Gelände als unrettbar Kontaminiert galt und zum anderen wohl Bürgerbegehren Existierten, um aus der Hüttenanlage so etwas wie ein Industriedenkmal zu machen. Jedenfalls ist der Landschaftpark Nord mittlerweile zu so etwas wie einer riesigen Freizeitanlage mutiert. Einige ehemalige Gebäude wurden zu Veranstaltungsorten umgestalltet und die Natur hat bewiesen, dass Grün unglaublich wiederstandsfähig ist. (Egal was man über den Boden auch sagt.


Große Teile des ehemaligen Hochofens sind immer noch da. Allerdings halt „den Elementen überlassen“. Das hat zur Folge, dass alle Jahre wieder der Tüv vorbeikommt um nachzusehen, was mittlerweile zu durchgerostet ist, als dass man jemanden noch darauf rumturnen lassen könnte. (Wobei unzählige Tags von Sprayern auch schon sagen, dass so eine einfache, abgeschlossene Tür mit einem „Betreten der Anlage verboten“-Zeichen niemanden daran hindern hier Unfug zu treiben. Insgesamt ist diese ganze Städte also schon einmal ein sehr Sehenswerter Punkt geworden. (Okay… was man eventuell noch erwähnen muss ist, dass die Verwaltung des Parks die Selbstmordquote auf dem Gelände wie ein Staatsgeheimnis hütet. Da scheinen gewisse Zeitpunkte im Jahr allerdings bestimmte Menschen mit besonderen Zielen auf die Hochöfen zu treiben. Als ob man nicht schon genügend Brücken über den Rhein hätte, die auch noch dafür taugen könnten.)


Nichts destotrotz hat diese ganze, verfallene Kulisse ihren ganz eigenen Charme, der immer wieder Leute herbeizulocken vermag. Sei es jetzt aus Touristik-Gründen, wenn man jetzt Bildungstechnisch ein wenig über die Kultur des Arbeitslebens vergangener, sehr prägender Jarhzehnte hier im Ruhrpott erfahren will, oder einfach um ein paar der anderen Attraktionen zu erleben, die es hier gibt. (Gelegentliche Konzerte und Symposien mal außen vor gibt es hier einen Kletterpark, an dem man sich verschiedenen Wänden hochziehen kann.)


Was?…. Warum ich so dermaßen ausweichend gerade hecktisch versuche am Thema vorbeizureden? Äh… na gut: Mein Hauptgrund dieses mal war nicht die fototaugliche Szenerie gewesen. (Die ist aber immer einen Blick wert!)
Eigentlich hatte ich am Samstag davor mehr oder weniger spontan Abends beschlussen, dass ich mir die spiel doch! In Duisburg anschauen wollte. Diese recht Kurzfristig in den sozialen Netzwerken aufgeplöppte Publikumsmesse hatte sich die ehemalige Kraftzentrale als Veranstaltungsort ausgesucht. Da ich jetzt nicht sonderlich groß in der Spielepresse drin stecke, was entsprechende Magazine angeht, sagt mir die Spielbox – welche wohl das offizielle Organ hinter dieser Veranstaltung ist - natürlich so gut wie gar nichts. (Allerdings waren ein paar Erwähnungen an anderer Stelle dann ein hinweiß darauf, dass es sich hierbei wohl nicht unbedingt um einen totalen Neuling handeln mag.)


Sei es drum. Um eine kurze, erste Bewertung abzugeben: Ich habe eigentlich sehr wenig erwartet, aber selbst das wurde gefühlt noch unterboten. (Um es bildlich verständlich zu machen: Ich habe mich gefühlt wie ein pubertierender Jugendlicher mit zu wenig kognitiver Stimulanz.) Allerding muss man dabei auch hinzufügen: Das hat vermutlich etwas mit meiner Art von herangehensweise zu tun, wie ich auf solche Messen gehe. Ich bin dort sehr stark von der Spiel geprägt, die wenig Raum (und/oder Zeit) lässt, um mehr als einen gröberen Überblick zu erfassen, ehe man zum nächsten Stand weiter eilen muss, der auch noch etwas im Petto hat, das Wahrnehmbar ist. Und dabei kommen dann die zentralen Nachteile zum Tragen: Die Kraftzentrale lässt in etwa den Platz einer Turnhalle. Und gerade Spieleverlage brauchen ind er Regel ein bisschen mehr Platz für ihre Präsentation als – sagen wir mal – die Händler, die auf einer Comic-Börse ihre Sachen feil bieten.

Schwerkraft Verlag

Natürlich war hier einiges zu sehen. Nur aufgrund der Größe der Halle sehr schnell durch das gesammte Ambieten durchgegangen ist. Es gibt daher im Verhältnis wenig zu sehen. (Das bereits erwähnte Platzproblem.) Und dennoch haben solche Größen wie Ulisses und Uhrwerk hier ihre Stände aufgezogen gehabt. (Aufgrund der nähe zu Köln war sogar Patrik Götz höchstselbst anwesend, während Ulisses nur das Social Media Team hierher geschickt hatte. (Ich frage mich ob der Ruf der Stadt Duisburg in Kombination mit dem gelegentlichen rauhen Tonfall im Netz zum eine Übung zum „Abhärten“ darstellen sollte.)

Uhrwerk-Verlag

Womit wir jetzt zur eigentlichen Stärke dieser ersten Messe kommen: Es gab unglaublich viele Spieltische, die zwar gut genutzt waren, aber anders als es jetzt bei der Spiel der Fall wäre tatsächlich auch mal aufgegriffen hättne werden können. Insofern war meine Strategie hier follkommen unangebracht: Als einsamer Wolf war ich natürlich vollkommen fehl am Platz, aber wer mit etwas mehr Begleitung hier aufgetaucht währe, hätte durchaus einiges an Zeugs ausprobieren können, von dem man mal gehört hat. (Oder auch nicht.) Jedenfalls mus man sagen, dass der leicht vorwurfsvoll klingende Name der Messe am Ende eventuell sogar das Konzept des ganzen war. Eine Aufforderung zum Spielen, um sich auf diesem Weg selbst ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen, bei dem man neuen Stoff kennen gelernt hätte. Tja, ob dieser Ansatz wirklich erhalten bleibt muss man sehen. Fest steht jedenfalls nur, dass Ende März nächsten Jahres erneut eine Spieldoch stattfinden soll, wenn ich der Presse glauben schenken kann. In diesem Sinne kann ich im Moment nur sagen, dass die ganze Geschichte nett war, weil hier in Duisburg mal wieder etwas neues Entsteht, was man in dieser Form eher selten sonst zu Gesicht bekommt.
Die "Spielwiese"


Wir müssen halt sehen, wie sich das Ganze im nächsten Jahr dann präsentiert.

Eigendlich verbinde ich mit dem Namen "Konami" Videospiele
und nicht Yugoh-Karten
Ein kleiner Stand, an dem lauter Spielekartons mit asiatischen Schriftzeichen
drauf zum Verkauf angeboten wurde.


Freitag, 23. März 2018

Island of dreams: Eine Kurzgeschichte


Das ist jetzt auch schon wieder ewig und drei Tage her, seit ich durch einen kurzen Spickrundgang durch verschiedene Foren, in denen ich mich seid Jahrzehnten nicht mehr Blicken gelassen habe, zwei Kurzgeschichten wieder entdeckt habe, von denen ich damals ausging, dass sie mir durch irgendeinen Festplattencrash - und die Tatsache, dass sie auf Claris Works geschrieben wurden - endgültig verloren gegangen sind. Die Erste davon habe ich bereits im Jahr 2016 hier auf dem Blog veröffentlich gehabt. Und danach ist die Zweite irgendwie in der Vergessenheit verschwunden. (Oder ich habe einfach zu viel mit mir selbst zu zaudern gehabt und mich deswegen nicht getraut.)
Whatever. Dieses Jahr gibts halt auch wieder einen Tag, an dem man das Ganze wagen kann und die weite Bloggerwelt des Internets mit den eigenen Phantastereien traumatisieren kann. In diesem Sinne: Einen fröhlichen 23. März euch allen.


Island of dreams (von Hauke Weymann)
Tage und Nächte vergehen. Und scheinen dennoch nicht vergehen zu wollen. Hinter dir befinden sich die verbrannten Reste des Waldes der deinen Kameraden das Leben gekostet hat. Vor dir das endlose blau-weiß des Ozeans. Und du? - Du sitzt auf dem Ring aus Sand, der das kleine Atoll umgibt. Ein psychisches Wrack, das eine alte Armeepistole in der Hand hält und nicht weiß, ob du es sie einsetzen soll, oder nicht. Wenn du es tätest, würde es keine Rolle mehr spielen, denn auf dieser Insel herrscht eh schon der Tod und die Bestie, dieses aus einem Alptraum entsprungene Wesen könnte deine Flammen überlebt haben. Wie konnte es nur dazu kommen?
Am Anfang wolltet ihr doch lediglich ein wenig um die Welt segeln - dem Berufsalltag entkommen. Doch dann kam der Sturm und ihr seid hier gelandet- euer Schiff nur noch Schrott. So kam es dann, das ihr ohne die geringste Ahnung wo ihr euch befandet die Insel betreten habt, nur mit spärlichem Wissen über das überleben in freier Wildbahn. Euer Gepäck war von Anfang an nur knapp bemessen, ein paar mehr oder minder nützliche Dinge eben - und die alte Armeepistole, welche sich jetzt in deiner Hand befindet.
Doch ihr hättet die Insel niemals betreten dürfen, das weißt du jetzt, denn zwei Nächte später begannt ihr zu sterben. Die Insel, auf den ersten Blick ein Paradies, verbarg unter der Oberfläche das absolute Böse. Für dich begann die Angst mit einem Schrei, dem Schrei, den ein Mensch ausstößt, welcher sich in absoluter Todesangst befindet. Und die Stimme die ihn ausstieß war die von einem von euch. Ihr konntet in der Dunkelheit der Nacht nichts tun und als sich sie Sonne am nächsten Tag erhob war nur noch getrocknetes Blut und eine gerissene Leiche vorhanden. Ein Toter drei Lebende - und Angst, gepaart mit Unverständnis wie dies passieren konnte, dachtet ihr doch, dass ihr auf solch einer Insel keine Gefahr antreffen könntet. Doch die Angst überwiegte, verbunden mit dem Entschluß sich gegen alles zu verteidigen,was bedrohlich für euch wäre.
Ein Fehlentschluß, wie du jetzt denkst, aber damals erschien es für euch das einzig Vernünftige zu sein. Doch die Nacht zeigte, wie wenig ihr doch auf über die Gefahr wußtet, aber bis dahin schien es euch, als hättet ihr euch ausreichend vorbereitet zu haben. Du trugst die Pistole, die anderen hatten sich behelfsmäßige Speere angefertigt. Das Feuer war größer als das der letzten Nacht und dennoch geschah es erneut.
Du warst kurzzeitig eingenickt, als der Schrei ertönte. Sofort aufgeschreckt saßt du zum ersten mal das grauen. Die Leiche des Opfers in den Klauen, Blutgier in den Augen. Dein Reflex, eine schnell abgefeuerte, ungezielte Kugel bewirkte lediglich, dass die Bestie von ihrer Beute abließ, und in den grollend in den Schatten des Waldes verschwand. Dieser kurze sieg aber brachte euch nur den bitteren Nachgeschmack, das ihr die verstümmelten Überreste eures zweiten Kameraden am nächsten Tag beerdigen konntet. Doch an dessem Grab wurde euch beiden bewußt, das selbst wenn ihr solange es ginge ohne Schlaf auskämet, die Bestie euch früher oder später auch hohlen würde. Noch immer das Schreckensbild der letzten Nacht vor Augen fasstet ihr den Entschluß, das nur eine der beiden Parteien auf dieser Insel überleben durfte und diese wolltet ihr sein. Deswegen begannt ihr damit trockenes Holz zu suchen und zu großen Haufen aufeinander zu schichten. Würde die Bestie wiederkommen würde sie brennen.
Doch trotz dieses Plans würde erneut der Tod einen kurzen Sieg davontragen. Als die Nacht kam begann das Unheil erneut. Die Bestie erschien wie ein Schatten in dem Kreis aus Scheiterhaufen, welchen ihr gebaut hattet. Erneut ein Schrei, und du warst der letzte, der noch von euch lebte. Der letzte, der euren Plan noch vollenden konnte. Und während du zusaßt, wie das Monster sich über sein neues Opfer hermachte, begannst du damit, den ersten Scheiterhaufen zu entzünden. Das Holz war wirklich äußerst trocken, denn der Funke sprang über, von einem Haufen zum nächsten, aber auch ein Baum nach dem Anderen begann zu brennen. Und während du merkst, was ihr nicht erwartet hattet, richtet sich die Bestie auf, aus Angst wie dir scheint und du siehst zum ersten mal ihr ganzes Äußeres. Lange, spitz zusammenlaufende, blutige Zähne. Monströse Klauen und ein Fell, auf welchem der Feuerschein sein tanzendes Spiel der Schatten wirft. Und als dieses Feuer die ersten Haare des Felles erreichen beginnt das Wesen schmerzerfüllt zu Schreien, so, als währe es nie vorher in einer solchen Bedrohung gewesen. Und als du dieses Grollen vernimmst, fällt die Lähmung von dir, welche dich beim Anblick der Bestie ergriffen hatte und du fängst an zu laufen, soweit und soschnell weg von dem Feuer wie du nur kannst. Bis du den Strand erreichst und dort vor Erschöpfung und Grauen zusammenbrichst. Erst als der Schein der Morgenröte sich am Firmament erhebt, hört das Feuer auf zu brennen, doch nur, weil der Wald nicht mehr existiert. In der Zwischenzeit hattest du keinen Schlaf finden können, so sehr nahmen dich die Todesschreie des Waldes mit, doch das Grollen der Bestie hast du kein zweites Mal vernommen.
Und nun sitzt du hier, an der selben Stelle an der du auch zusammengebrochen bist. Den Griff der Pistole in der Hand erhebst du diese und führst den Lauf in deinen Mund. Dein Finger krümmt sich und empfängst mit Dank die ewige Schwärze, welche dir das sich plötzlich erhitzende Metall des Laufes schenkt.

Montag, 19. März 2018

Rezension: Matra Milan: Talisman Himari 04

Cover: Matra Milan
Talisman Himari
Band 04
Verlag: Planet Manga
Der Band beginnt mit dem, was im letzten Band angedeutet wird: Ein Kampf zwischen Kuesu und Himari. Letzten Endes unterliegt zwar Himari in gewisser Weise bei dieser Ragelei zwischen den beiden, jedoch nur deswegen, weil Kuesu mehr Fähigkeiten einsetzt, als unter die Kathegorie „Faire Mittel“ fallen würden. (Und sie verliert dabei ihr Schwert.) Der zentralere Punkt dabie ist allerdings, dass immer wieder unter dem Aspekt der Schutzherr-Diener-Beziehung zwischen Himari und Yuuto hier Dinge angedeutet werden, die zwar schon „bekannt“ aus den vorhergegangenen Bänden sind, dafür aber mit einem weiteren Twist verknüpft werden.
Der Rest des Bandes beschreibt dann im weitesten Sinne eine sehr chaotische Konstellation aus Beziehungen, die Yuuto zu seinem restlichen Harem aufbaut, wobei Kuesu jetzt offiziell ebenfalls dazu gezählt werden muss. (Auch wenn hier erst ein paar Details mal wieder angedeutet werden, die Vorher in dieser Form noch nicht über die Vergangenheit der Beiden bekannt waren. Es läuft vermutlich auch in Zukunft nur auf fragmentarische Rückblicke hinaus.)

Technisch kann man über diesen Band eigentlich gar nicht so viel sagen. Er hat weder stärken, noch wirkliche Schwächen. Die Geschichte ist einfach nur das, was man als sprudelnd abschweifend betrachten kann. Ein wenig Eskapismus mit einer menge erotischen Witz gepaart. Und das alles in der bereits gewohnten Konstellation aus Beziehungsgeflechten, die Rund um die Figur Yuuto herum geschehen sind.

Fazit


Letzten Endes ist dieser Band einfach nur „nett“. Wenn man das Genre mag, kann man etwas damit anfangen. Wenn nicht, dann nicht. Aber im Ganzen betrachtet ist dieser Band wirklich nicht sonderlich im Ganzen erwähnenswert.

Mittwoch, 14. März 2018

Gedanken am Omphalos: Von Comic-Blöcken

Hallo. Wie einige sich eventuell aus dem letzten Jahr erinnern können, habe ich ein bisschen Unsinn im Sinn, was den Blog hier angeht. Was ihr dabei noch nicht bemerkt habt, weil ihr noch mitten im den ersten Ausläufern dieses Teil-Problems angelangt seid: Die Rezensionen werden, zumindest was Manga-Serien angeht, ein wenig anders in Zukunft veröffentlicht werden. Warum ich das mache, hat eine etwas längere Vorgeschichte. Wie sich einige eventuell auch noch aus der einen oder anderen Äußerung hier auf dem Blog erinnern können, habe ich vor Jahren mal im Rezensionsteam des Blutschwerter-Forums angefangen. In dieser Zeit hatte ich angefangen einzelne Reihen aus dem Bereich Comics & Manga ins Bewusstsein der Leute zu Prügeln. (Um genau zu sein war der Abschluss der Serie „Battle Angel Alita“, der hier vor ein paar Monaten veröffentlicht wurde, nachdem ich mich durch die entsprechende Carlsen Comics Neuveröffentlichung der Serie dazu genötigt sah, eben ein letzter loser Faden aus der Zeit.)

Nichtsdestotrotz habe ich hier auf dem Blog ja mittlerweile vermutlich den schlimmen Ruf des Otakus mit ein wenig Rollenspielmaterial inne. Fakt ist: Das ist auch ein letztes Überbleibsel, das noch aus dieser Zeit stammt. (Ich hatte damals im Blutschwerterforum einen Thread gestartet und eine Frage in die Community-Runde geworfen, ob und mit welchem Fokus ich diese entsprechenden Rezensionen weiter führen sollte. Die zurückhaltende Antwort damals war wohl als vorsichtiges „Ja“ und mit einem Fokus auf „Highlights“ zu verstehen gewesen. (Wobei Highlights an sich schon ein sehr subjektiver Begriff ist.) Die Geschichte des Blutschwerter-Rezensionsteams muss ich wohl nicht weiter großartig hier ausbreiten. (De Fakto ist es heutzutage als verstorben anzusehen.) Diese Aufgabe sehe ich aber immer noch als durchaus gegeben an. (Betrachten wir diesen Blog also auf lange Sicht als den Versuch ein paar Lesenswerte Objekte aus dem Bereich der Stellenweise als „fünte Kunst“ bezeichneten Welt der gezeichneten Geschichten mit Sprechblasen zu verstehen, der speziell für die Rollenspielszene existiert… oder zumindest so etwas in der Art.)

Jetzt könnte man gerade im Manga-Bereich sagen: Oh ja, „Ghost in the Shell“, „Akira“, eventuell noch „Neon Genesis Evangelion“ und dann sind wir fertig? I don‘t think so. De rPunkt bie der Sache ist, dass wir gerade hier in Deutschland einen sehr problematischen Manga-Markt haben/tten. (Zur erklärung: Ich habe ungefähr um 2001/2002 herum, während ich mich aufs Abi vorbereitet habe Lust auf „etwas anderes“ bekommen und den Inhaber meines damals Hauptanlaufpunkte was Comics und Nerdkram allgemein betrifft um ein paar empfehlungen gebeten, die die japanischen Comic-Erzeugnisse betrafen. (Und erntete damals einen langen, nachdenklichen Blick. Der Mann kannte sich defintiv aus, aber ich stellte eine Frage, die er gerade bei meiner Altersgruppe eher schwierig beantworten konnte. Akira war längst vorüber. Und ich war nicht mehr jung genug für Dragonball. Folglicherweise blieb von Battle Angel Alita mal abgeshen nicht mehr so viel übrig, wenn man mein bis dato hauptsächlich im Superhelden-Genre angesiedeltes Interesse mal mit in Betracht zog.) Technisch betrachtet ist nämlich das „Manga-Kiddie“ (also irgendein pubertierendes, geschlechtloses Ding zwischen 7 und 14 Jahren) immer noch die „Kernzielgruppe“ der meisten Manga-Verlage. Zwar ist Mittlerweile seid 2002 eine sehr starke Fangemeinde „erwachsen“ geworden (ohne das unbedingt jeder dieser Fans unbedingt weiß, was er unter diesem Wort für Attribute verstehen soll), aber technisch gesehen ist das Angebot nur bedingt mit dieser Fangemeinde „matured“. (Gott, jetzt muss ich schon ins englische Wechseln, weil mir in meiner eigenen Muttersprache kein geeigneter Begriff einfällt.) Das Problem bei der ganzen Angelegenheit ist nämlich: Anders als in Japan, wo das Medium Manga zumindest eine gewisse Zeit lang anscheinend durch alle Altersklassen ging, was den Konsum anbelangt, blieb der Fokus hierzulande weiterhin auf der bereits erwähnten Zielgruppe der „Manga-Kiddies“ hängen. (Das lässt sich daran festmachen, dass im Zeitraum van ca. 1998 bis vermutlich 2010 einige Serien veröffentlich worden sind, die eben nicht den kindlichen Geist ansprachen, sondern stellenweise Erzählformen nutzten, die ein entsprechend älteres Publikum vorraussetzten. Und diese entsprechenden Serien sind hierzulande stellenweise ziemlich gefloppt. Aber: Ein paar dieser Serie wurden anscheinend tatsächlich vollständig veröffentlicht, auch wenn sie für die jeweiligen Verlage kein wirklicher, kommerzieller Erfolg waren.) Ich habe jetzt in den letzten zwei Jahren damit angefangen wieder verstärkt Manga zu lesen. Und ich habe nach und nach versucht einige meiner Lieblingsserien von damals zu verfollständigen. Außerdem habe ich ein wenig Zeit damit verbracht verschiedene Anime-Top-Ten-Listen im Netz zu sichten, was dazu führte, dass mir etwas auffiel: Eine ganze Menge der Manga-Serien, die mir früher aus unterschiedlichen Gründen positiv aufgefallen waren, die ich aber leider aus finanziellen Gründen damals nicht bis zum Ende verfolgen konnte, haben anscheinend Anime-Verfilmungen über die letzten etwas fünfzehn Jahre erhalten, die immer noch eine nicht zu leugnende Relefanz in den Herzen vieler Fans haben. (Das trifft natürlich nicht auf alle Serien zu, aber ich war bei den Titeln, die für mich auch noch immer eine gewisse Wichtigkeit haben, dies anscheinend zutrifft.) Von dahe rläuft bei mir gerade folgendes ab: Ich verfollständige eine Sammlung, die ich schon damals haben wollte so nach und nach. Und die Rollenspielszene erfährt dabei etwas über Manga-Serien, von denen sie anscheinend noch nie etwas gehört hat. (Ich mache dabei immer noch auf den Kommentar von Würfelheld zu meinem Beitrag bei der SciFi-Blog‘O‘Quest aufmerksam.) Aber, und das ist eine bittere Lektion, die mich damals Akira gelehrt hat: Es ist schwierig an gewisse Bände ranzukommen. (Die ursprüngliche Akira-Veröffentlichung bestand aus 20 Bänden. 19 Story-Relevante Bände und ein zwanzigster Band mit Artwork. Und ausgerechnet den 19 Band habe ich bis Heute nicht in meine Finger bekommen können, weil dieser in der hiesigen Stadtbücherei nicht merh vorhanden war. Und es machte damals Sinn die Serie rauszuhauen, weil Carlsen – wir erkennen hier ein Muster – eine für mich zur Zeit leider nur bedingt erschwingliche Reprint-Edition dieser colorierten Ausgabe herausgegeben hat.)

Insofern musste ich jetzt, nachdem ich die Akira-Rezensionen pausiert und Rosario+Vampire beendet hatte, ein paar härtere Entscheidungen treffen: Ich möchte gerne über diese Serien reden, die ich immer noch für Lesenswert halte. (Ebenso wie ich über aktuellen Trash aus dem westlichen Comic-Umfeld oder Japan reden möchte. Je nachdem, was mir gerade mehr in den Sinn kommt.) Zeitgleich muss ich aber auch einsehen, dass es stellenweise schwierig wird, an bestimmte Titel heranzukommen. (Zumindest solange wir das ganze zu Preisen haben wollen, die man noch irgendwie vor sich selbst rechtfertigen kann. Ich bin bereits mit meiner Schmerzgrenze deutlich über dem Neupreis, aber die stellenweise geforderten Preise von manchmal bis zu 100€ sind definitiv nicht mehr in welchem Universum auch immer zu rechtfertigen….bis heute ist übrigen „Battle Angel Alita: Last Order die einzige Reihe, die ich wirklich Vervollständigen konnte. Alle anderen Serien sind nur zu teilen vorhanden.) Insofern greife ich jetzt auf einen illusionistischen Trick zurück: Um euch nicht direkt unter die Nase reiben zu müssen, dass ich derzeit noch auf der Suche nach Bänden aus der jeweiligen Reihe bin, werde ich meine seriellen Rezensionen nur noch in Blöcken zu je fünf Ausgaben veröffentlichen, ehe ich dann eine andere Reihe aufgreife. (Sprich es fängt mit Reihe XX an, und wir unterhalten uns über die Bände 1-5, dann die entsprechenden Bände der Reihe XY, dann ähnliches von XZ, ehe wir dann zu den Bänden 6-10 von XX zurückkehren, um dann die Bände 6-10 de rhier auf dem Blog eventuell schon bekannten Reihe YS dazwischenzuschieben und so weiter.)

Zum einen fällt euch dann nicht sofort auf, dass da etwas fehlt und ich erkaufe mir auf diesem Weg noch etwas Zeit, während ich entsprechende Verkaufsportale und mögliche Angebote auf Messen (sowie gelegentlichen Besuchen in Comcishops mit antiquarischem Angeboten) weitersuche, um meine Sammlungen zu verfollständigen. Zum anderen hat die Zahl der fünf Bände aber auch einen sehr praktischen Nutzen: Ich abe gerade bei Manga-Serien schon häufiger festgestellt, dass ich nach einem ersten Band noch einen haufen Fragezeichen über dem Kopf hatte, während ich nach dem jeweiligen fpnften Band meistens shcon in etwa einschätzen konnte, wohin eine Serie eventuell gehen will (und darausfolgend, ob sie demnach etwas für mich ist.) Das heißt: Während ich bei „meinen Klassikern“ sehr genau weiß, dass ich sie gerne noch vollständig hätte, kann ich auf diesem Weg feststellen, ob mir das jeweilige „frische Blut“ zu schmecken vermag. (Und falls nicht könnt ihr eventuell aus meinen Rezensionen für euch dann ablesen, ob dass dann etwas für euch ist.)

Jedenfalls wird auf diese Weise das „Füllmaterial“ Comic-Rezension auch weiterhin einen sehr schwerwiegenden Aspekt auf dem Blog einnehmen. (Ob das jetzt den entsprechenden Lesern gerade passt oder nicht.) Immer wieder aber unterbrochen von „Tagesaktuellem“ (inwiefern man davon auch immer jeweils sprechen kann.) Der Sinn dabei ist halt eben auch, dass ich gerade im Hintergrund eine entsprechende Sammlung an Rzeensionen als „Notzehr“ gerade aufbaue, weil ich das ebenfalls im Dezember schon erwähnte Projekt weiterhin durchführen möchte, allerdings dafür entsprechende Zeit bräuchte, die ich nur schwierig mit einer permanenten Frage „was veröffentliche ich jetzt nächsten Montag eigentlich?“ im Hinterkopf realisieren könnte. Es lässt isch für den Augenblick leider nicht anders lösen, als auf diesem Weg, aber selbst da bremse ich mich leider dann doch gelegentlich immer wieder aus, weil ich nicht unbedingt jede Woche die notwendige Anzahl an Artikeln geschrieben kriege, um einen wachsenden Überschuß zu produzieren. (Ich bin halt auch nur ein Mensch.)

Naja, für den Augenblick ist Talisman Himari der laufende „Harem“-Block. Und was der entsprechende Block danahc ist, werdet ihr auch noch früh genug zu sehen bekommen. Ich bin jedenfalls gespannt, ob ihr diese etwas chaotische Reise mit mir bis zum Ende aushalten werdet, oder ob ich am Ende dermaßen viel Streetcredibilty habe einbüßen müssen, dass ich in der RSP-Bloggerszene der Typ bin, über den hinter vorgehaltener Hand nur noch gelästert wird.


Das ist allerdings tatsächlich erst einmal Zukunftsmusik. Ich habe jetzt nur endlich einmal das hier festhalten und erklären können, was bei mir so halbwegs im Hintergrund gerade abläuft.